Die deutsche Ente: Vielfältiger Genuss rund ums Jahr.

Wissenswertes rund um die Ente

Knusprige Entenbrust, Entenkeule, Entenbraten oder Entengeschnetzeltes – es gibt unzählige Entenrezepte und viele Möglichkeiten, Ente zu genießen. Und das nicht nur zu Weihnachten: In Deutschland sind Enten ganzjährig frisch im Angebot, meist in Form der Pekingente (nicht zu verwechseln mit dem chinesischen Gericht!). Die Pekingente ist die domestizierte Form der Stockente und die häufigste Form der Hausente. Weitere Entenarten sind die Barbarie-Ente, die zur Gattung der Flugenten gehört, und die Mulardente, eine Kreuzung aus Peking- und Barbarie-Ente. Eine hauptsächlich in Asien verbreitete Entenrasse ist die Laufente, die man an ihrer aufrechten Körperhaltung erkennt. Sie spielt in der deutschen Entenhaltung aber eine geringe Rolle. 

Nicht mager, aber gesund

Enten werden mit einem Gewicht zwischen 1.700 und 3.000 Gramm verkauft. Bis die lebenden Tiere ihr Schlachtgewicht erreicht haben, vergehen acht bis zwölf Wochen. Anders als Hähnchen und Pute, die zu den eher mageren Geflügeln gehören, haben Hausenten einen höheren natürlichen Fettgehalt. Flugenten haben einen etwas geringeren Fettanteil als Pekingenten. 

Ein großer Teil des Fettes befindet sich direkt unter der Haut. Wer bewusst mit Fett umgehen möchte, kann daher durch Entfernen der Haut den Fettgehalt der Ente reduzieren. Das Unterhautfett tritt aber auch zum Beispiel beim Braten aus, so dass das zubereitete Geflügel dadurch einen noch geringeren Fettgehalt aufweist. Ein Trost für alle, die bei Geflügel besonders die knusprige Haut lieben. Das reine Muskelfleisch, wie zum Beispiel im Entenbrustfilet, enthält weniger Fett.

Geflügelfett hat eine günstige Fettsäurenzusammensetzung mit vielen ungesättigten Fettsäuren wie der einfach ungesättigten Ölsäure. Diese hat einen günstigen Einfluss auf den Cholesterinspiegel und spielt auch in hochwertigen Speiseölen die Hauptrolle. Auch der Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren liefert einen wichtigen Beitrag zur täglichen Ernährung. Besonders die Zufuhr der lebensnotwendigen Linolsäure wird durch Geflügelfett gewährleistet.